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Hospiz-und Palliativberatungsdienst

Die Hospizbewegung und Palliative Care will schwerkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen Lebensqualität bis zuletzt ermöglichen. Ebenso möchte sie betagten Menschen Wegbegleiter im letzten Lebensabschnitt sein. Palliative Care sieht den Menschen als Ganzes, stellt die Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Symptomen in den Vordergrund und integriert die psychischen und spirituellen Bedürfnisse. Wir bieten Ihnen individuelle Beratung im Büro oder zu Hause, in einer Pflegeeinrichtung oder im Krankenhaus an.   Unsere Pallitivfachkräfte, Frau Franca Welle und Frau Courbeaux-Portugall, sind Ihre ersten Ansprechpartner.   In einem einfühlsamen Gespräch werden Bedürfnisse, Sorgen, Probleme und Fragen erörtert und formuliert. Wir zeigen Ihnen Unterstützungsmöglichkeiten und ermitteln dann den individuellen Betreuungsbedarf. Nach Absprache wird die gewünschte Unterstützung organisiert und ein stabiles Betreuungsnetz für alle Betroffenen aufgebaut. Neben den üblichen Versorgungsstrukturen wie Hausarzt und Pflegedienst arbeiten wir mit verschiedenen SAPV-Teams (spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung) zusammen. Dies stellt eine große Sicherheit in der ambulanten Versorgung dar. So haben Sie rund um die Uhr ein Team von Menschen zur Verfügung, die Sie kennen und in unvorhergesehenen Situationen eine Krankenhauseinweisung möglichst vermeiden.

Ehrenamtliche Hospizbegleitung

Ehrenamtliche HospizhelferInnen kommen auf Wunsch zu Ihnen nach Hause. Sie schenken den Schwerstkranken und ihren Angehörigen Zeit, um zuzuhören und zu entlasten. Von Gesprächen über kleine Ausflüge bis hin zu Alltagsbesorgungen unterstützen sie all diejenigen, die diesen ehrenamtlichen Dienst wünschen. Unsere ehrenamtlichen HospizhelferInnen werden sorgfältig auf ihre Aufgaben vorbereitet und werden nach Ihren Bedürfnissen ausgewählt. Sie sind in ständigem Austausch mit unseren Palliativfachkräften. Es stehen dem Verein über 30 ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Hospizhelfer für Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen zur Verfügung. Alle unsere MitarbeiterInnen unterliegen der Schweigepflicht.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Wir unterstützen Sie gerne bei der Verfassung einer Patientenverfügung / einer Vorsorgevollmacht.
Was ist eine Patientenverfügung?
Mit dem Alter hat eine Patientenverfügung nichts zu tun. Ein Unfall oder eine plötzliche schwere Krankheit kann jeden treffen. Doch was soll geschehen, wenn ein Mensch seinen Willen nicht mehr äußern kann? Für Ärzte und Angehörige ist dies eine schwierige Situation. Welche lebensverlängernde Maßnahmen sollen sie durchführen, welche unterlassen? Eine Patientenverfügung kann ihnen dabei helfen, die Entscheidungen zu treffen, die dem Willen des Betroffenen entsprechen. Eine Patientenverfügung ist eine Willenserklärung. Für den Fall, dass sich ein Betroffener nicht mehr äußern kann, stimmt er mit ihr vorsorglich einer Behandlungsmaßnahme zu oder lehnt sie ab. So kann medizinische Hilfe ausdrücklich gewünscht, aber auch eingeschränkt oder vollständig abgelehnt werden.
Was ist eine Vorsorgevollmacht?

Zugleich mit der Patientenverfügung sollte eine Vorsorgevollmacht verfasst werden. Nur mit ihr kann und darf ein Bevollmächtigter den Verfasser vertreten – und das sollten vertraute Menschen wissen. Denn die beste Patientenverfügung nützt nichts, wenn niemand davon weiß. Deshalb: Sprechen Sie mit Ihrer Familie, mit Vertrauten und Ihrem Hausarzt. Die große Chance einer Patientenverfügung liegt vor allem darin, miteinander ins Gespräch zu kommen, Ängste auszusprechen und schriftlich festzuhalten. Ein allgemeingültiges Formular für die Patientenverfügung gibt es nicht. So vielfältig wie die Menschen sind, sind auch ihre Wünsche, mit dieser Situation umzugehen. Seit 1. September 2009 ist das Thema Patientenverfügung gesetzlich geregelt. Gerne können Sie sich zur Terminabsprache an uns wenden!

Trauer

Trauerbegleitung

Verlust, Trennung, Abschied sind Gefühle von Trauer und das Bekenntnis, etwas Geliebtes, Vertrautes, verloren zu haben. Ein neuer Lebensweg beginnt. Trauer braucht Zeit, sie will gelebt, gesehen und durchlitten werden. Geschieht dies, ist Wandlung möglich. Veränderung zeigt sich, Vertrauen in den neuen Lebensweg kann wachsen. Das verloren Geglaubte wird zur Kraftquelle und stärkt den neuen Lebensweg. Für diese Zeit der Neuorientierung bieten wir qualifizierte Trauerbegleitung an. Hier können Einzelgespräche sowie Gruppentreffen hilfreich sein.

Trauertreffen im Café

An jedem 1. Dienstag im Monat haben Trauernde um 16:00 Uhr im Konditorei-Café Altes Rathaus (Hauptstraße 40, Hofheim) die Möglichkeit, unverbindlich anderen Trauernden zu begegnen. Dies findet in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen statt. Jeder ist herzlich willkommen. Man kann sich im Gespräch austauschen oder nur zuhören, Stunden der Gemeinsamkeit erleben oder durch neue Erfahrungen eine andere Sicht für die eigene Befindlichkeit bekommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, kommen Sie einfach vorbei.

Einzelgespräche

Einzelgespräche sind eine große Hilfe zur Neuorientierung. Verlust findet dabei seinen Platz und das Leben einen neuen Sinn. Für weitere Informationen oder eine Terminabsprache mit unserer qualifizierten Trauerbegleiterin wenden Sie sich bitte direkt an Frau Sieglinde Klotzsche, Tel. (06192)200 32 08

Geschlossene Trauergruppe

Sie lässt erfahren, dass Sie mit Ihren Gedanken, Ängsten und Wünschen nicht allein sind. Sie können in der Gemeinschaft Ihren Schmerz zum Ausdruck bringen. Gezielte Themen, Übungen, Rituale und Phantasiereisen unterstützen die Verarbeitung in einem geschützten Rahmen von zehn Treffen.

Angebot für Schulen

Möchten Sie sich mit Ihrer Schulklasse mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer beschäftigen und benötigen Sie dabei Unterstützung? Dann senden Sie uns gerne eine Mail oder rufen Sie uns an.

Charta

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  06192 - 92 17 14
info@horizonte-hospizverein.de

Unser Angebot ist für Sie kostenfrei.
Unsere Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.